Fan von … Nina

Name: Nina Probst           

Beruf: Redakteurin

Sportbezug: Hobbysportlerin (Laufen, Bouldern, Fitness, Eishockey, …)

Homepage: www.sportfrauen.net

Facebook: www.facebook.com/Sportfrauen

Meine Story:

Ich habe vor zwei Jahren die Webseite www.sportfrauen.net ins Leben gerufen und bestücke die Seite regelmäßig mit Nachrichten rund um den Spitzensport der Frauen. Geld bekomme ich dafür nicht, ich mache das eher hobbymäßig. Dafür bekomme ich viele tolle Nachrichten von Sportfans, die mein Anliegen unterstützen. Ich habe selbst Sport studiert und ich liebe Sport – in jeglicher Form. Lasst mich kurz erklären, worum es mir mit „Sportfrauen“ geht und wie es dazu kam.

Habt ihr euch schon einmal in den deutschen Sportmedien umgesehen? Ich mache das regelmäßig – und habe festgestellt: Es wird viel über Männer berichtet, wenig über Frauen. Vor allem in beliebten Sportarten wie Fußball oder Eishockey lässt sich das beobachten. Das hat mich wahnsinnig geärgert. Schon lange. Ich habe darüber nachgedacht, wie ich das ändern kann und habe die Sportfrauen-Facebookseite eröffnet. Ich habe Artikel aus dem Frauensport gesucht und dort gepostet. Das war nicht einfach – ich habe kaum etwas gefunden. Nur wenn mal eine WM stattgefunden hat oder ein Skandal die Runde gemacht hat. Eine eigene Webseite musste her.

Wie gut, wenn man in so einer Situation einen Freund hat, der das kann. Fabian programmiert seit er 12 Jahre alt ist – und hat sich den Sportfrauen angenommen. Nach und nach ist die Webseite gewachsen, ich habe mich in zig Newsletter eingetragen, Leute angeschrieben, telefoniert, … Und habe mir einen kleinen Leserkreis aufgebaut. Das hat mich total gefreut. Immer wenn ich auf Gleichgesinnte treffe, die ähnliche Ziele verfolgen, habe ich das Stück, dem großen Ziel ein bisschen näher zu kommen: Frauensport bekannter zu machen.

Klar, Frauensport ist anders. Aber schlechter? Auf keinen Fall. Nehmen wir das Beispiel Eishockey. Frauen dürfen nicht checken, Körperkontakt in dieser Form ist verboten. Das macht das Spiel natürlich weniger spektakulär als das von Männern. Aber die Spielzüge sind ausgeklügelt, schnell und exakt aufeinander abgestimmt. Es macht Spaß, Fraueneishockey anzusehen, wenn man es nicht dauernd mit dem der Männer vergleicht. Da sollte man auch wissen: Die meisten Frauen verdienen mit dem Sport nichts – außer die paar wenigen Sportsoldatinnen. Die Spielerinnen sind froh, wenn ein Sponsor mal die Ausrüstung oder zumindest einen Schläger bezahlt. Schon allein deswegen ist Frauensport anders. Ehrlicher, finde ich. Mit „Sportfrauen“ will ich all diesen Sportlerinnen eine Plattform bieten und der Öffentlichkeit von ihren Leistungen berichten.

Mein Tipp an andere:

Blickt hinter die Kulissen und schaut auch mal, was links und rechts von eurer Sportart oder eurem Team passiert. Es gibt so viele tolle Sportlerinnen und Sportarten – die wenigsten sind wirklich bekannt. Das können wir gemeinsam ändern.

https://fanvondir.de/

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